Regenbogenfamilien, Kinderwunsch- und Elternberatung

Mit rasant steigender Tendenz entwickelt sich im RUBICON die Beratung von Lesben und Schwulen mit Kindern oder Kinderwunsch.

Vor der Gründung ihrer „Regenbogenfamilie“ suchen Lesben und Schwule Informationen und kompetente Entscheidungshilfen, wenn es um die Lebensplanung mit leiblichen Kindern, Adoptiv- oder Pflegekindern geht.

Hierbei geht es häufig um die Einfühlung in die künftige Lebenssituation des geplanten Kindes genau so wie um die Rollen- und Bedürfnisklärung der potentiellen Eltern. Ein frühzeitiges Abwägen zwischen den Interessen aller Angehörigen einer geplanten Regenbogenfamilie zahlt sich im späteren Familienleben meist aus da es um Entscheidungen von weit reichender Bedeutung geht.

Für gegründete Familien bietet das Team weitere Unterstützung zu Fragen rund um Elternschaft, Kindeswohl und Kindesentwicklung. Soziale und biologische Mutter- bzw. Vaterschaft, Rolle von Co-Müttern und Spendervätern, Mehrelternschaft, Stiefkindadoption, Sorge- und Umgangsrecht sind zentrale Themen der RUBICON- Familienberatung.

Mehrere queere Eltern-Kind-Kabbelgruppen treffen sich in Köln. Die Eltern tauschen sich aus. Die Kinder lernen sich spielend kennen und erleben, dass auch andere Kinder zwei Mamas oder zwei Papas haben.

Links/ Downloads

Erste repräsentative wissenschaftliche Studie in Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz  über "Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften" als PDF-Download

Wir sind Eltern! Eine Studie zur Lebenssituation von Kölner Regenbogenfamilien
Bisher nur Printversion veröffentlicht- bald auch online verfügbar, zu beziehen über:
http://www.stadt-koeln.de/buergerservice/adressen/00869/

Vielfältige Informationen zu Regenbogenfamilien auf Wikipedia unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Regenbogenfamilie

Das Bundesprojekt des LSVD stellt vielfältige Informationen und bundesweite Vernetzungsstrukturen zur Verfügung unter: http://www.lsvd.de/713.0.html

Anders als anderen Familienformen fehlt es Regenbogenfamilien heute noch weitgehend an gleichgeschlechtlichen Referenzmodellen, erprobten „Rezepten“ und spezifischen deutschsprachigen Nachschlagewerken und Anlaufstellen. Auch familienbezogenes Fachpersonal kann in der Regel weder auf Informationen in der Aus- und Fortbildung noch auf hinreichende berufliche Erfahrungen mit Regenbogenfamilien zurückgreifen. Hier hat der LSVD mit einem Beratungsführer Abhilfe geschaffen!
http://www.family.lsvd.de/beratungsfuehrer/

Veröffentlichung der Bundeszentrale für politische Bildung: Allgemeine Abhandlung über rechtliche und soziale Aspekte der Regenbogenfamilien http://www.bpb.de/publikationen/US1XFL,1,0,Regenbogenfamilien.html