Diskriminierung und Gewalt gegenüber Lesben, Schwulen und Trans*Menschen abbauen!

www.vielfalt-statt-gewalt.de

Die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW ist eine vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Fachstelle zum Thema "Diskriminierung und Gewalt gegenüber Lesben, Schwulen und Bisexuellen." Das Thema "Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen von Trans*Menschen" greift die Landeskoordination derzeit va.a. in der Öffentlichkeitsarbeit auf und setzt sich für eine Erweiterung der Anti-Gewalt-Arbeit in NRW um das Themenfeld "Transphobie" ein.

Themen:

  • Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung unter Berücksichtigung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)
  • Alle Formen von Gewalterfahrungen von Lesben, Schwulen bisexuellen und transidenten Menschen, z.B. in der Öffentlichkeit, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Schule
  • Gewalt, die in der (schwulen) Community z.B. beim Cruisen, in schwulen Kneipen oder beim Dating stattfindet wie z.B. Diebstahl, Raub, sexualisierte Gewalt und Übergriffe unter Verwendung von K.o.-Tropfen
  • Gewalt in der Partnerschaft oder durch die Herkunftsfamilie (Häusliche Gewalt)

Die Landeskoordination berücksichtigt bei ihrer Arbeit, dass Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen häufig mehrdimensional sind, weil Lesben, Schwule, bisexuelle und transidente Menschen nicht nur von Homophobie, sondern auch z.B. von Rassismus, Behindertenfeindlichkeit, Sexismus, Islamophobie oder Altenfeindlichkeit betroffen sein können.

Angebote:

  • Informationsveranstaltungen und Fachvorträge zu allen Aspekten von Diskriminierung und Gewalt bezogen auf Lesben, Schwule, bisexuelle und transidente Menschen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Veröffentlichungen und Informationsmaterialien
  • Fachliche Begleitung, Fortbildung und Vernetzung von Hilfsangeboten für Opfer von homo- und transphober Gewalt in NRW
  • Landesweite Dokumentation von Gewaltfällen
  • Projekte zum Abbau von Vorurteilen und Gewalt, z.B. www.schule-der-vielfalt.de
  • Information und Sensibilisierung für Institutionen und Behörden wie z.B. der Polizei zu lesben-, schwulen- und trans*spezifischen Aspekten der Opferhilfe und des Opferschutzes.

Aktuelle Projekte:

Ihre Ansprechpartnerin im RUBICON:

 

Almut Dietrich

Tel: 0221 - 27 66 999 - 55
Email: Almut.Dietrich@rubicon-koeln.de